Château de Walhain, Mittelalterliche Burgruine in Walhain, Belgien.
Das Château de Walhain ist eine Burgruine in Belgien, die an der Stelle steht, wo zwei Flüsse zusammenfließen. Eine zylindrische Steinmauer und Eckreste deuten auf den früheren Bau hin, wobei das Doppelgrabensystem noch in der Landschaft erkennbar ist.
Die Burg entstand Ende des 12. Jahrhunderts unter Herzog Heinrich I. von Brabant als Verteidigungsposten gegen Ansprüche der Grafschaft Namur. Sie war Teil eines Netzes von Befestigungen, die die Machtverhältnisse in der Region für Jahrhunderte widerspiegelten.
Der Ort trägt seinen Namen nach den zwei Flüssen, die sich hier treffen und die mittelalterliche Verteidigung prägen. Die Ruinen zeigen noch heute, wie Menschen im Mittelalter an diesem strategischen Punkt lebten und die Natur für Schutz nutzten.
Der Zugang zur Ruine erfolgt über die Tourist-Information von Walhain, die Führungen und praktische Informationen vor Ort arrangiert. Das Gelande ist an beiden Flussufern begehbar, kann aber bei Regen rutschig sein, daher sind festes Schuhwerk empfohlen.
Dies ist die einzige erhaltene Tieflandburg der Region, ein seltenes Beispiel für mittelalterliche Flussverteidigung. Die Lage macht sie besonders, da die meisten Burgen dieser Zeit in höheren Lagen gebaut wurden.
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