Holländische Synagoge, Synagoge im maurischen Stil im Süden von Antwerpen, Belgien.
Die Hollandse Synagoge ist ein Gebetshaus im maurischen Stil mit einem gestreiften Außenmantel, das sich durch zwei quadratische Türme mit Kuppeln auszeichnet. Im Inneren erstreckt sich ein dreischiffiger Gebetsraum über die ganze Breite, ergänzt durch eine Orgel auf dem Balkongeschoss.
Das Gebetshaus wurde 1893 errichtet und war damals das erste große jüdische Gotteshaus in der Stadt. Im Jahr 1944 erlitt das Gebäude schwere Beschädigungen durch einen Bombenanschlag, der sein Äußeres stark in Mitleidenschaft zog.
Der Bau war eng mit der wachsenden jüdischen Gemeinde verbunden, die sich in diesem Viertel niederließ und den Ort als Zentrum für Gebet und Versammlung nutzte. Besucher können noch heute die räumliche Anordnung mit den Frauengalerien sehen, die den Aufbau des Gebetsraums widerspiegelt.
Das Gebäude wurde zwischen 2017 und 2022 grundlegend saniert, wodurch neue Fundamentarbeiten, frische Böden und erneuerter Außenwände entstanden. Besucher sollten beachten, dass das Innere nach diesen Arbeiten völlig erneuert und modern gestaltet wurde.
Während der umfassenden Sanierung kamen die ursprünglichen Farbtöne von Wandmalereien zum Vorschein, die viele Jahrzehnte unter mehreren Farbschichten verborgen waren. Diese wiederhergestellten Ornamente zeigen feine Details, die fast in Vergessenheit geraten waren.
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