Résidence de la Cambre, Art-Deco-Wohnhochhaus in Ixelles, Belgien.
Die Résidence de la Cambre ist ein Art-Déco-Wohnhochhaus in Ixelles mit orangefarbenen Backsteinwänden und weißen Steindetails an der Fassade. Das Gebäude erstreckt sich über 17 Stockwerke und enthält zwischen drei Wohnungen pro Geschoss in den unteren Bereichen bis zu einzelnen Einheiten in den oberen Etagen.
Das Gebäude wurde von Architekt Marcel Peeters konzipiert und zählt zu Brüssels erstem Wohnhochhaus, das 1939 fertiggestellt wurde. Seine Entstehung fiel in eine Zeit der urbanen Neuentwicklung, als moderne Baustile erstmals in belgischen Wohnvierteln Fuß fassten.
Das Gebäude zeigt amerikanische Wolkenkratzer-Einflüsse mit geometrischen Formen und markiert einen Wendepunkt in der belgischen Wohnarchitektur. Die orangenen Backsteinwände und weißen Steinornamente prägen das Straßenbild und zeigen, wie europäische Städte moderne Bauweisen übernahmen.
Der Eingang des Gebäudes befindet sich an der Boulevard Général Jacques und ist leicht zu finden, da das Hochhaus von der Straße deutlich sichtbar ist. Besucher können das Foyer mit seinen markanten dunklen Marmorboden-Mustern besichtigen, die zu verschiedenen Treppenaufgängen und Aufzügen führen.
Das Foyer unterscheidet sich durch seinen zeitlosen Marmorboden mit Rautenmustern, die in dunklen Farbtönen gehalten sind und das Interieur deutlich prägen. Dieses Details ist eines der am wenigsten beachteten Merkmale, obwohl es einen guten Eindruck von Art-Déco-Handwerk vermittelt.
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