Ixelles/Elsene, Wohngemeinde in der Region Brüssel-Hauptstadt, Belgien
Ixelles-Elsene ist eine Wohngemeinde der Region Brüssel-Hauptstadt in Belgien, deren Gebiet teilweise von der Stadt Brüssel durchschnitten wird. Die Gemeinde umfasst Wohnviertel mit Altbauten aus dem 19. und 20. Jahrhundert, Hauptstraßen mit Geschäften und Cafés, Universitätsgelände mit Hörsälen und Bibliotheken sowie öffentliche Parks mit Teichen und Spazierwegen.
Der Name Elsela erschien erstmals 1210 in einer Urkunde und leitete sich vom altniederländischen Wort für Erlenwälder ab, die einst die Abtei von La Cambre umgaben. Die Gemeinde entwickelte sich vom 19. Jahrhundert an zu einem bevorzugten Wohngebiet des Bürgertums außerhalb des alten Brüsseler Zentrums.
Das Viertel Matongé ist nach einem Stadtteil in Kinshasa benannt und beherbergt Dutzende kleiner Läden, in denen Stoffe, Lebensmittel und Musik aus Zentralafrika verkauft werden. An den Straßenecken treffen sich Menschen aus der kongolesischen Gemeinschaft zum Gespräch, während in den Restaurants Fufu und gegrillter Fisch serviert werden.
Die Gegend lässt sich gut zu Fuß erkunden, da viele Straßen für Fußgänger zugänglich sind und die wichtigsten Punkte nah beieinanderliegen. Die Studierendenströme sorgen während der Vorlesungszeit für mehr Leben in den Straßen, während es in den Ferienmonaten ruhiger wird.
Das Flagey-Gebäude aus den 1930er Jahren steht am Zusammenfluss zweier künstlicher Teiche und wurde ursprünglich als Sitz des nationalen Rundfunkinstituts errichtet. Das Bauwerk im Streamline-Moderne-Stil beherbergt heute Konzertsäle und einen belebten Platz, auf dem sich Menschen an Markttagen und zu Veranstaltungen treffen.
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