Terrasses des Minimes, Historische Terrassengärten in Lüttich, Belgien
Die Terrasses des Minimes sind gestaffelte Gärten hinter dem Palast der Fürstbischöfe mit mehreren Ebenen, die durch Steinwege verbunden sind. Die Anlage erstreckt sich über rund 1,6 Hektar mit verschiedenen Bereichen, die von steilen Rasenflächen bis zu bepflanzten Zonen reichen.
Die Terrassen entstanden ab dem 13. Jahrhundert, als religiöse Orden wie die Deutschherren das Gelände nutzten und gestalteten. Während der Französischen Revolution 1796 wurden die Besitztümer konfisziert und die Struktur grundlegend verändert.
Die Terrassen sind Zeugnis der Gartenbautradition der Stadt, wo Mönche über Jahrhunderte hinweg Obst und Gemüse anbauten und die Hänge des Péri-Hügels nutzten. Heute können Besucher diese gewachsene Landschaft sehen und verstehen, wie religiöse Gemeinschaften den Ort gestalteten.
Die Gärten sind täglich zugänglich und kostenfrei, mit Eingängen von der Rue Pierreuse und mehreren Fußwegen zu verschiedenen Bereichen. Die Wege können steil sein, daher sind festes Schuhwerk und Zeit zum Klettern auf den Stufen sinnvoll.
In einer erhaltenen Mauer sind spezialisierte Nischen zu sehen, die ursprünglich für die Bienenhaltung durch Mönche gebaut wurden. Diese Strukturen zeigen, wie vielfältig die Landwirtschaft in solchen Anlagen war.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.