Passage du Nord - Noorddoorgang, Überdachte Einkaufspassage im Pentagon-Viertel, Brüssel, Belgien.
Der Passage du Nord ist eine überdachte Einkaufspassage in der Innenstadt von Brüssel, die zwei wichtige Plätze miteinander verbindet. Der Gang erstreckt sich über etwa 69 Meter mit rund 30 Geschäften auf beiden Seiten unter einem durchgehenden Glasdach, das die Läden hell und offen wirken lässt.
Der Architekt Henri Rieck entwarf die Passage zwischen 1881 und 1882 als modernes Einkaufszentrum für wohlhabende Brüsseler. Im oberen Stockwerk befand sich ursprünglich ein Museum und Kulturzentrum mit Aufführungsräumen und einem Restaurant.
Der Name verweist auf die ehemalige nördliche Lage vor der Stadterweiterung. Im Inneren sehen Besucher elegante Glasdächer, die das Tageslicht in die Läden bringen, und die Dekoration an den Wänden erinnert an die Belle-Époque-Zeit, als dieser Ort Treffpunkt für wohlhabende Brüsseler war.
Der Durchgang verläuft überdacht zwischen zwei zentralen Plätzen und bietet einen geschützten Weg bei schlechtem Wetter. Besucher sollten beachten, dass die Passage an Wochentagen nachmittags am belebtesten ist, während morgens weniger Andrang herrscht.
Die Fassaden des Ganges zeigen reiche Steindekorationen, darunter Figuren von Joseph Berteux und Albert Desenfants, die Tag und Nacht darstellen. Diese feingearbeiteten Skulpturen gehören zu den am wenigsten beachteten Details bei einem schnellen Besuch.
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