Théâtre de la Gaîté, Historisches Theater im Zentrum von Brüssel, Belgien.
Das Theater der Gaîté ist ein klassisches Theatergebäude in Zentralbrüssel mit einer asymmetrischen weißen Fassade mit vier Buchten und einem großen Portal, das von einem flachen Segmentbogen gekrönt wird. Die Fassade wird durch einen hellblauen Fries verziert und zeigt die typischen Designelemente eines Unterhaltungshauses aus dem frühen 20. Jahrhundert.
Das Gebäude wurde 1911 vom Architekten Auguste Evrard für Léo Berryer entworfen und eröffnet. Während der deutschen Besatzung im Ersten Weltkrieg schloss das Theater nicht dauerhaft und wurde bereits im Oktober 1914 wiedereröffnet.
Das Theater war ein Ort für leichte Unterhaltung und zog Publikum mit Operetten, Komödien und Revuen an, die Künstler wie Jean Noben und Yetta Ferra aufführten. Es spielte eine Rolle im sozialen Leben der Stadt als Treffpunkt für Menschen, die gemeinsam Abende verbringen wollten.
Der Eingang liegt nur wenige Gehminuten von der U-Bahn-Station De Brouckère entfernt. Das Gebäude steht seit März 1998 unter Denkmalschutz und kann daher mit Einschränkungen besucht werden.
Im Keller des Theaters befand sich ein Kabarett, das später zur berühmten Nachtbar 'Chez Paul au Gaity' wurde. In den 1980er Jahren wurde dieser Raum in eine Disko umgewandelt.
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