Portiques de la place Royale de Bruxelles, Neoklassizistische Säulengänge am Königsplatz, Brüssel, Belgien.
Die Portiken der Place Royale sind vier korinthische Säulenhallen mit weißer Fassade, die den Platz an seinen Hauptseiten umrahmen. Sie bestehen jeweils aus einem zentralen Portal, flankiert von gewölbten Arkaden mit charakteristischen Schlusssteinen.
Diese Säulenhallen entstanden zwischen 1775 und 1782 als Teil einer ehrgeizigen Umgestaltung des Platzes unter österreichischer Herrschaft. Französische Architekten wie Jean-Benoît-Vincent Barré leiteten das Projekt und orientierten sich an kontinentalen Vorbildern wie der Place Stanislas in Nancy.
Die Säulenhallen prägen das Erscheinungsbild des Platzes und zeigen die Verbindung zwischen österreichischer Herrschaft und französischen Designvorbildern. Menschen nutzen den Platz heute als Durchgangsraum und Treffpunkt, umgeben von diesen formalen Fassaden.
Die Portiken sind vom Stadtzentrum aus leicht zu Fuß erreichbar und werden von den Metro-Stationen Central Station und Parc direkt bedient. Es ist ratsam, in den Morgen- oder frühen Nachmittagsstunden zu besuchen, wenn der Platz weniger belebt ist.
Das Hôtel de Spangen, eines der vier Gebäude, wurde 1776 bis 1777 von Barré für Graf Spangen errichtet und wurde nie vollständig restauriert. Dies gibt ihm ein anderes Aussehen als seine drei unmittelbaren Nachbarn.
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