Freimaurertempel von Les Amis Philanthropes, Freimaurertempel in Brüssel
Der Masonic Temple of Les Amis Philanthropes ist ein Gebäude in Brüssel mit zwei unterschiedlichen Fassaden, eine im Neoklassizistischen Stil und die andere mit modernerem Design. Im Inneren befinden sich zwei von der ägyptischen Architektur inspirierte Tempel mit farbigen Wandmalereien, detaillierten Stuckarbeiten und Säulen, die der Struktur ein besonderes Aussehen verleihen.
Das Gebäude war ursprünglich Ende des 19. Jahrhunderts das Haus des frühen Fotografen Louis Ghémar und wurde 1877 zum Masonic Center umgewandelt. Der Tempel zog viele prominente Brüsseler an, darunter Bürgermeister Charles Buls, Hochschulgründer Théodore Verhaeghen und Nobelpreisträger Henri La Fontaine.
Der Tempel trägt den Namen Les Amis Philanthropes und spiegelt die Verbindung zwischen Freimaurern wider, die sich als Freunde und Wohltäter verstehen. Die Räume sind durchdrungen von symbolischen Darstellungen, die für Mitglieder bedeutsam sind und in Kunstwerken sowie Verzierungen überall sichtbar werden.
Der Ort befindet sich in der Rue du Persil, einer ruhigen Straße im Herzen Brüssels und ist als geschütztes Kulturerbe anerkannt. Geführte Touren werden während des ANTE Festivals angeboten, dauern etwa 45 Minuten und bieten Zugang zu den inneren Details des Grand Temple, einschließlich Wandmalereien und Dekorationen, die normalerweise nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind.
Das Gebäude wurde von Architekt Adolphe Samyn entworfen, der ägyptische Stilelemente mit europäischen Einflüssen verband. Diese ungewöhnliche Mischung aus orientalischen Symbolen und westlicher Architektur ist ein faszinierendes Merkmal, das die kosmopolitische Natur der Brüsseler Freimaurerei widerspiegelt.
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