Maison personnelle du peintre Labarre, Geschütztes Wohnhaus im Art-déco-Stil in Uccle, Brüssel
Die Maison personnelle du peintre Labarre ist ein Wohnhaus im Art-déco-Stil in der Rue Ernest Gossart in Uccle, einem Stadtteil von Brüssel. Die Fassade zeigt klare horizontale und vertikale Linien sowie ein rundes Ochsenauge über dem Eingang.
Das Haus wurde 1936 von Louis Tenaerts erbaut, in einer Zeit, als der Art déco in Brüssel auf dem Höhepunkt seiner Popularität stand. Im Jahr 1998 wurde es als schützenswertes Baudenkmal in Brüssel anerkannt.
Das Haus wurde vom Architekten Louis Tenaerts für den Maler Raoul Labarre entworfen, der hier wohnte und arbeitete. Von der Straße aus sind am Eingang und an den Fenstern kleine Schmuckelemente wie geometrische Reliefs zu sehen, die typisch für den Stil jener Jahre sind.
Das Haus befindet sich in der Rue Ernest Gossart und ist gut zu Fuß zu erreichen, da die Gegend von Uccle über ein gut ausgebautes Netz öffentlicher Verkehrsmittel verfügt. Es lässt sich problemlos von der Straße aus besichtigen, da es sich um ein Wohngebäude handelt, das von außen sichtbar ist.
Das Ochsenauge über dem Eingang ist ein Detail, das bei vielen Gebäuden dieser Zeit fehlt und hier noch original erhalten ist. Es stammt aus einer Baupraxis, bei der solche kleinen Öffnungen sowohl Licht in den Eingangsbereich ließen als auch die Fassade belebten.
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