Halle Tor, Mittelalterliches Stadttor im Marolles Viertel, Belgien
Das Hallentor ist ein gotisches Tor an der südlichen Grenze Brüssels, das mit massiven Steinmauern, Zinnen und aufwendigen Details aus dem 19. Jahrhundert gebaut wurde. Das Bauwerk dient als Museum und zeigt verschiedene Ausstellungen über die Verteidigungsgeschichte und das Handwerk der Stadt.
Das Tor entstand in den 1380er Jahren als Teil der zweiten Befestigungsmauer Brüssels und wurde strategisch positioniert, um den südlichen Zugang zur Stadt zu kontrollieren. Im frühen 19. Jahrhundert diente es als Militärgefängnis und Zollstation, bevor es später restauriert und als Museum umgebaut wurde.
Das Tor trägt seinen Namen nach der nahe gelegenen Hallenmarkt und war lange Zeit ein Zeichen der Grenze zwischen der inneren Stadt und dem äußeren Land. Heute können Besucher Ausstellungen über Handwerk und Handelstraditionen sehen, die das Leben in diesem Viertel geprägt haben.
Der Eingang befindet sich an der Boulevard du Midi im südlichen Stadtteil, leicht erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln und rollstuhlgerechtem Zugang. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, wenn sie die vielen Stufen zur Aussichtsplattform erklimmen möchten, was etwas Ausdauer erfordert.
Im Inneren verbirgt sich eine beeindruckende gewundene Treppe mit etwa 170 Stufen, die Besucher auf eine schmale Aussichtsplattform führt. Von dort oben eröffnet sich ein unerwarteter Blick auf die südlichen Stadtviertel, der die Lage dieses Ortes an der historischen Stadtgrenze deutlich macht.
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