Marollenviertel, Arbeiterviertel im Pentagon, Brüssel, Belgien
Marolles ist eine Gegend in Brüssel mit engen Gassen, die sich zwischen historischen Monumenten erstrecken. Die Straßen sind geprägt von kleinen Läden, traditionellen Kneipen und dem berühmten Flohmarkt, der mehrmals wöchentlich stattfindet.
Die Gegend entstand als Handelsplatz und wurde später Zufluchtsort für Menschen mit Krankheiten im 16. Jahrhundert. Über die Jahrhunderte hinweg entwickelte sie sich von einem Randgebiet zu einem bevölkerten Stadtbereich mit eigener Identität.
Der tägliche Flohmarkt auf dem Place du Jeu de Balle ist seit langem ein Treffpunkt für Menschen, die nach alten Dingen suchen und sie lieben. Hier findet man Kunsthandwerk, Möbel und persönliche Gegenstände, die das Leben der Gegend widerspiegeln.
Der Zugang mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist über mehrere Stationen einfach, da die Gegend zentral liegt. Beste Besuchszeiten sind die frühen Morgenstunden, wenn der Flohmarkt lebhaft ist und die Straßen weniger überfüllt sind.
Die Straßen sind mit Wandmalereien geschmückt, die Comic-Charaktere darstellen und der mittelalterlichen Architektur ein modernes Aussehen geben. Diese künstlerischen Arbeiten haben die Gegend zu einem beliebten Foto-Ziel für Kunstliebhaber gemacht.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.