Marcianopolis, Römische archäologische Stätte in Devnya, Bulgarien
Marcianopolis ist eine römische Stadt mit teilweise ausgegrabenen Ruinen in der Nähe von Devnya. An der Stätte finden sich Wehrbauten, ein Amphitheater und Wohngebäude, die über ein großes Areal verteilt sind.
Die Stadt wurde 106 n.Chr. gegründet und benannt nach einer Schwester des Kaisers Trajan. Sie entwickelte sich zu einem wichtigen wirtschaftlichen und militärischen Zentrum an der Grenze des Reiches.
Das Museum in Devnya zeigt Mosaikböden aus römischen Villen mit aufwendigen Mustern, die das handwerkliche Können antiker Künstler widerspiegeln. Diese Funde geben einen Eindruck davon, wie wohlhabende Bewohner ihre Häuser schmückten.
Das Gelände kann das ganze Jahr über besucht werden, und das Museum zeigt römische und byzantinische Artefakte, die Besuchern einen besseren Überblick geben. Man sollte bequeme Schuhe tragen und sich vor Ort ausreichend Zeit nehmen, um die verstreuten Ruinen zu erkunden.
Eine verborgene Schatzsammlung von etwa 100.000 Silbermünzen wurde 1929 ausgegraben, vergraben während eines Überfalls im 3. Jahrhundert. Dieser Fund zeigt, wie Menschen ihre Wertsachen versteckten, wenn Gefahr drohte.
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