Nationalpark Rila, Nationalpark im Rila-Gebirge, Bulgarien
Das Schutzgebiet erstreckt sich über weite Teile des Rila-Gebirges und umfasst dichte Nadelwälder, felsige Gipfel und schmale Täler, die sich zwischen den Höhen hindurchwinden. In den oberen Zonen öffnen sich kahle Hochflächen mit flachen Seen, die von Gräsern und niedrigen Sträuchern umgeben sind.
Die Ausweisung des Gebiets erfolgte nach dem Ende des sozialistischen Regimes, als die Regierung begann, natürliche Landschaften zu schützen. Schon vorher galten einzelne Waldabschnitte als geschützte Reservate, die teilweise seit den 1930er Jahren bestanden.
Der Name stammt vom thrakischen Wort für Wasser, das die vielen Flüsse und Seen beschreibt, die durch diese Berge fließen. Wanderer folgen oft alten Pfaden, die einst Hirten nutzten, um zwischen den Hochweiden zu wechseln.
Die meisten Wanderwege beginnen in den umliegenden Dörfern und führen über mehrere Stunden bergauf durch Wald und offenes Gelände. Gute Kondition und wettergerechte Kleidung sind wichtig, da das Wetter in diesen Höhenlagen schnell umschlagen kann.
Einige der tiefen Seen liegen in runden Kesseln, die vor Tausenden von Jahren von Gletschern ausgegraben wurden und heute im Sommer noch eiskaltes Wasser führen. An klaren Tagen spiegeln sich die umliegenden Gipfel so scharf in der Wasseroberfläche, dass man sie kaum vom Himmel unterscheiden kann.
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