Constantine's Bridge, Römische Brücke über die Donau in Corabia, Rumänien.
Constantine's Bridge war eine Flussbrücke über die Donau und verband die römische Festung Sucidava mit der Stadt Oescus im heutigen Bulgarien. Das Bauwerk war etwa 2.400 Meter lang und führte in einer geraden Linie über das Wasser.
Kaiser Konstantin der Große ließ diese Brücke errichten, um die Grenzen seines Reiches zu sichern und die Kontrolle über die Donauregion zu festigen. Das Bauwerk war Teil einer größeren Strategie, römische Territorien auf der ganzen Grenze besser zu verbinden.
Die Brücke war für die römische Welt ein Symbol der kaiserlichen Macht und zeigte, was Rom bauen konnte. Sie band zwei wichtige Militärstützpunkte zusammen und machte die Bewegung von Menschen und Waren zwischen ihnen alltäglich.
Das Bauwerk war eine massive Holz- und Steinstruktur mit Ankerpunkten auf beiden Flussufern, die ständiger Instandhaltung bedurfte. Der Bau und die Wartung erforderten große Mengen an Material und Arbeitsmanpower.
Der Mittelteil des Bauwerks überquerte den Fluss ohne Unterbrechung und war etwa 1.100 Meter lang, eine technische Leistung, die die Grenzen antiker Ingenieurskunst zeigte. Diese zentrale Spannweite machte die Brücke zu einem technischen Wunder seiner Zeit.
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