Sucidava, Antike dakische Festung in Corabia, Rumänien.
Sucidava ist eine dakisch-römische Festung im Kreis Olt, am nördlichen Ufer der Donau, die heute als archäologische Stätte zugänglich ist. Die erhaltenen Überreste umfassen Befestigungsmauern, acht Wehrtürme sowie Spuren eines unterirdischen Wasserversorgungssystems.
Die Stätte war ursprünglich eine dakische Siedlung und wurde später von Rom eingenommen und zu einem wichtigen Militärposten an der Donaugrenze ausgebaut. Im 4. Jahrhundert verband eine große Brücke Sucidava mit der gegenüberliegenden Festung Oescus auf der anderen Seite des Flusses.
Auf dem Gelände steht eine Basilika aus dem 6. Jahrhundert, die zu den ältesten christlichen Bauten in dieser Region gehört. Direkt daneben sind römische Baderäume und Militärunterkünfte erhalten, die zeigen, wie verschiedene Gemeinschaften denselben befestigten Ort nutzten.
Die Stätte lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die Ausgrabungen weitgehend offen liegen und die Strukturen gut sichtbar sind. Ein kleines Museum vor Ort zeigt Funde aus der Römerzeit, die helfen, das Leben in der Festung besser zu verstehen.
Unter der Festung verläuft ein Tunnel, der zu einem 18 Meter tiefen Brunnen führt und es den Bewohnern ermöglichte, auch während einer Belagerung an Wasser zu gelangen. Dieser Gang war so gut versteckt, dass er von außen nicht erkennbar war.
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