Неолитно селище край село Оходен, Neolithische Siedlung und archäologische Stätte in Ohoden, Bulgarien
Die neolithische Siedlung von Ohoden war eine vorgeschichtliche Gemeinschaft mit verschiedenen Gebäudestrukturen, einem zentralen Heiligtum und einer Begräbnisstätte in der Nähe von Vratsa. Die Überreste zeigen tiefe Pfosten löcher von etwa 45 Zentimetern Durchmesser, die auf bemerkenswerte Baufertigkeiten in der Vorzeit hindeuten.
Die Siedlung entstand in der 6. Jahrhundert v. Chr. und wurde später durch systematische archäologische Grabungen ab 2002 unter Leitung des Vratsa-Regionalmuseums erforscht. Diese Ausgrabungen legten die Überreste verschiedener Epochen früherer menschlicher Besiedlung frei.
Das zentrale Heiligtum weist ein P-förmiges Steinpflaster auf, das zum Sonnenaufgang ausgerichtet und mit großen Hirschgeweihen und rituellen Elementen verziert ist.
Der Ausgrabungsort befindet sich in einem ländlichen Gebiet und ist am besten in den wärmeren Monaten zugänglich, wenn die Grabungen sichtbar sind. Besucher sollten angemessenes Schuhwerk für unebenes Gelände mitbringen und auf Informationstafeln achten, die die wichtigsten Merkmale erklären.
Archäologen entdeckten Obsidian-Artefakte, die von Quellen in Ungarn und Armenien stammten, was auf frühe Handelsnetze hindeutet. Diese wertvollen Objekte zeigen, dass Menschen über große Entfernungen hinweg Waren und Ideen austauschten.
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