Shuma Monastery, Orthodoxes Kloster nahe Godech, Bulgarien
Shuma Monastery ist eine Klosteranlage in den Ausläufern des Chepan-Gebirges mit einer einschiffigen Kirche, die durch einen steinernen Bogeneingang markiert wird. Das Gelände umfasst Wohngebäude und landwirtschaftliche Strukturen, die um den zentralen Sakralbau angeordnet sind.
Das Kloster wurde im 11. Jahrhundert gegründet und erlitt während der osmanischen Herrschaft schwere Zerstörungen, bevor es 1863 wieder aufgebaut wurde. Die Wiederherstellung war mit einer feierlichen Weihe im Jahr 1864 abgeschlossen.
Die Klosterkirche beherbergt eine Ikonostase mit Werken von Künstlern aus Südwestbulgarien und bewahrt teilweise erhaltene Wandmalereien verschiedener Epochen. Diese künstlerischen Arbeiten zeigen die religiöse Handwerkstradition der Region über mehrere Generationen hinweg.
Das aktive Kloster liegt etwa 40 Kilometer nordwestlich von Sofia und etwa 6 Kilometer von Godech entfernt und wird von Besuchern besucht. Der Zugang ist am besten in trockenen Wetterbedingungen möglich, wenn die Wege zum Gelände zugänglich sind.
Five votive crosses stehen im Klosterhof und erinnern an ein von Gläubigen gegebenes Gelübde. Die Grundmauern eines 1891 errichteten Glockenturms sind ebenfalls auf dem Gelände sichtbar und deuten auf die späteren Erweiterungen des Komplexes hin.
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