Philippolis Fortress, Antike Festung in Plovdiv, Bulgarien.
Philippolis ist eine alte Befestigungsanlage, die sich über mehrere Hügel in Plovdiv erstreckt und strategische Türme sowie starke Mauern aufweist. Die Ruinen bilden einen Kranz um das historische Zentrum der Stadt und sind an vielen Stellen noch begehbar.
Die Festung wurde 342 v. Chr. gegründet, als Philippus II. von Makedonien die Siedlung errichtete. Sie entwickelte sich später unter römischer, byzantinischer und osmanischer Herrschaft weiter.
Die Befestigungsanlage zeigt verschiedene Baustile, die von Makedoniern, Römern, Byzantinern und Osmanen hinterlassen wurden. Beim Spaziergang entlang der Mauern sieht man, wie jede Epoche ihre eigenen Bautechniken und Steinmetzarbeiten verwendete.
Man erreicht die Festungsreste über markierte Wege auf dem Nebet-Tepe-Hügel, wo Informationstafeln die verschiedenen Bauphasen erklären. Die beste Zeit zum Erkunden ist am frühen Morgen oder späten Nachmittag, wenn es weniger überlaufen ist.
Die Festungsmauern wurden gebaut, um sieben Syenitberge zu nutzen, was ein natürliches Verteidigungssystem schuf. Diese Berge machten die Stadt aus mehreren Richtungen praktisch uneinnehmbar.
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