Kloster Rila, Ostorthodoxes Kloster in Rila-Gebirge, Bulgarien
Rila-Kloster ist ein komplexer aus Steingebäuden in den Bergen Bulgariens mit einer zentralen Kirche, die fünf Kuppeln hat. Die Anlage besteht aus vier Stockwerken mit Mönchszellen, umgeben von dicken Mauern, die wie eine Festung wirken.
Das Kloster wurde im 10. Jahrhundert von Johannes dem Rila-Eremiten gegründet und wuchs zu einem wichtigen geistlichen Zentrum. Über die Jahrhunderte hinweg spielte es eine bedeutende Rolle im religiösen und kulturellen Leben Bulgariens.
Die Wandmalereien im Klosterkomplex zeigen biblische Szenen und Heiligendarstellungen, die von bulgarischen Künstlern geschaffen wurden. Besucher sehen an den Wänden noch heute die Arbeiten dieser Maler aus verschiedenen Epochen.
Der Monastery verfügt über ein Museum mit religiösen Objekten, Handschriften und Dokumenten aus über 1000 Jahren bulgarischer Geschichte. Die Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da viel Fläche zu Fuß erkundet werden muss.
Die Rafail-Kreuzes, eine Holzschnitzerei mit 104 religiösen Szenen und 650 winzigen Figuren, ist eine der bemerkenswertesten Arbeiten im Museumsbestand. Diese aufwendige Schnitzerei zeigt das handwerkliche Geschick der Mönche.
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