St. John's, Provinzhauptstadt in Neufundland und Labrador, Kanada.
St. John's ist die Hauptstadt von Neufundland und Labrador an der östlichsten Stelle Nordamerikas, wo bunte Reihenhäuser steile Hügel hinaufziehen und der Hafen sich zum Atlantik öffnet. Die Stadt liegt an einer geschützten Bucht, deren Einfahrt durch enge Felsschluchten führt und das Hafenbecken vom offenen Meer trennt.
Europäische Fischer nutzten den Hafen bereits im frühen 16. Jahrhundert als Stützpunkt für die Kabeljaufischerei, bevor englische Siedler 1583 eine dauerhafte Kolonie gründeten. Über Jahrhunderte blieb die Stadt ein strategischer Militärhafen und Handelsknotenpunkt zwischen Europa und dem nordamerikanischen Kontinent.
Die örtlichen Pubs und Restaurants entlang der George Street prägen das Nachtleben, wo oft Livemusik mit irischen und schottischen Wurzeln gespielt wird. Fischer und ihre Familien pflegen alte Bräuche, besonders während der Feste im Sommer, wenn die Bewohner zusammenkommen und ihre Verbindung zum Meer feiern.
Starker Wind und Nebel prägen das Klima besonders im Frühling und Herbst, daher sollte man wetterfeste Kleidung mitbringen und mit plötzlichen Temperaturschwankungen rechnen. Die steilen Straßen im Stadtzentrum erfordern gutes Schuhwerk, und viele Aussichtspunkte liegen auf Hügeln, die man am besten zu Fuß erkundet.
Das farbenfrohe Jellybean-Muster der Häuser entstand ursprünglich aus praktischen Gründen, da Fischer ihre Häuser in unterschiedlichen Farben strichen, um sie vom Meer aus leichter wiederzuerkennen. Heute setzen Bewohner diese Tradition fort und wählen lebhafte Töne, die der nebligen Küstenlandschaft Charakter verleihen.
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