Parc national des Pingualuit, Arktisches Naturreservat in Nunavik, Kanada.
Der Pingualuit-Nationalpark ist ein arktisches Naturschutzgebiet im Nordwesten Quebecs mit einer Gesamtfläche von ungefähr 1.130 Quadratkilometer und besteht aus klassischer Tundralandschaft. Das Gebiet wird von Permafrostboden geprägt und beherbergt einen Meteoritenkrater mit dem Pingualuk-See in seinem Inneren.
Quebec schuf dieses Schutzgebiet im Jahr 2004, nachdem jahrzehntelange wissenschaftliche Untersuchungen den Meteoriten-Einschlagkrater untersucht hatten. Das Einschlagerereignis selbst ereignete sich vor etwa 1,4 Millionen Jahren und prägte die Geologie der Region dauerhaft.
Der Name Pingualuit stammt aus der Inuit-Sprache und bedeutet dort, wo das Land aufsteigt, was die tiefe Verbindung der Inuit-Gemeinschaften zu diesem Gebiet widerspiegelt. Die lokalen Völker haben dieses Gebiet seit Generationen als Teil ihres traditionellen Lebensraums genutzt.
Das Gebiet ist hauptsächlich über das Inuit-Dorf Kangiqsujuaq zugänglich und erfordert sorgfältige Planung vor dem Besuch. Die beste Jahreszeit für Wanderungen ist Juli bis September mit milderen Temperaturen, während März bis April Winteraktivitäten wie Schneetourismus ermöglicht.
Das Wasser im Pingualuk-See ist das sauberste und reinste auf der Erde, da es nur von Regen und Schnee gespeist wird, die direkt in den Kraterwänden fallen. Diese extreme Reinheit macht den See zu einem außergewöhnlichen natürlichen Labor für die Wasserforschung.
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