Lachine-Stromschnellen, Stromschnellen in der Region Montreal, Kanada.
Die Lachine-Stromschnellen erstrecken sich über mehrere Kilometer entlang des Sankt-Lorenz-Stroms und entstehen durch ungleichmäßige Absätze im Flussbett, die große stehende Wellen erzeugen. Die Breite und Intensität dieser Wellen machen den Flussabschnitt zu einer markanten geografischen Besonderheit der Region.
Jacques Cartier dokumentierte diese Stromschnellen 1535 während seiner Erkundung des Sankt-Lorenz-Stroms und war anfangs überzeugt, einen Durchgang nach Asien gefunden zu haben. Der Glaube an diesen Passage beeinflusste die frühe europäische Erkundung und Besiedlung der Region.
Der Name "Lachine" stammt von französischen Siedlern, die hofften, hier den Weg nach China zu finden. Heute nutzen Menschen die Ufer, um die Kraft des Wassers zu beobachten und die Geschichte dieser Hoffnung nachzuvollziehen.
Besucher können die Stromschnellen bei geführten Wildwasser-Rafting-Touren, Jetboot-Ausflügen erleben oder von mehreren Aussichtspunkten aus beobachten. Die besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie je nach Art des Besuchs an den richtigen Ort gehen.
Die Wellen an diesem Ort bleiben das ganze Jahr über an derselben Stelle stabil, was Flussfahrer anzieht, die diese besonderen Wasserbedingungen nutzen. Diese Stabilität unterscheidet die Stromschnellen von anderen turbulenten Flussabschnitten in der Region.
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