Thousand Islands, Archipel in Ontario und New York, Nordamerika.
Die Thousand Islands sind eine Inselgruppe im Sankt-Lorenz-Strom, die sich über rund 80 Kilometer zwischen dem Ontariosee und der Stadt Kingston erstreckt. Die insgesamt 1864 Inseln bilden natürliche Kanäle und Durchfahrten, die das Wasser in zahlreiche verzweigte Arme teilen.
Die Iroquois-Konföderation und das Volk der Ojibwa bezeichneten diese Region als Manitouana und verstanden sie als Garten des Großen Geistes. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstanden zahlreiche Sommersitze aus Stein, die heute noch erhalten sind.
Der Name leitet sich von der französischen Bezeichnung Milles Îles ab und verweist auf die scheinbar unendliche Zahl kleiner Landstücke im Fluss. Heute nutzen Einheimische und Besucher die Wasserwege mit Privatbooten und Fähren als Verbindung zwischen den bewohnten Inseln.
Bei der Navigation durch das Gebiet ist Vorsicht geboten, da viele Felsen und Untiefen knapp über oder unter der Wasseroberfläche liegen. Wer mit dem Boot unterwegs ist, sollte Seekarten nutzen und auf lokale Markierungen achten.
Ein Stück Land zählt offiziell nur dann zur Gruppe, wenn es das ganze Jahr über Wasser bleibt und mindestens zwei lebende Bäume trägt. Diese einfache Regel hilft dabei, echte Inseln von bloßen Felsen oder saisonalen Erhebungen zu unterscheiden.
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