Chinatown, Chinesisches Kulturviertel in Ville-Marie, Kanada
Chinatown erstreckt sich über mehrere Blöcke zwischen der Viger Street, Saint-Urbain Street, René-Lévesque Boulevard und Saint-Laurent Boulevard mit der Fußgängerzone La Gauchetière Street als Zentrum. Das Gebiet beherbergt zahlreiche Restaurants mit traditionellen Gerichten, Teeläden, Apotheken mit asiatischen Heilmitteln und gut sortierte Lebensmittelgeschäfte.
Das Viertel nahm 1877 Gestalt an, als chinesische Einwanderer ihre Geschäfte entlang der La Gauchetière Street gründeten. Diese frühe Niederlassung legte den Grundstein für die wachsende asiatische Gemeinschaft in Montreal.
Das Viertel zeigt sich durch traditionelle chinesische Gestaltung mit roten Toren und Steinlöwen, die den öffentlichen Raum prägen. Diese visuellen Elemente schaffen einen Eindruck der chinesischen Kultur, den Besucher unmittelbar beim Spaziergang wahrnehmen.
Das Viertel ist leicht zu Fuß erreichbar und bietet ausgedehnte Öffnungszeiten in den meisten Geschäften und Restaurants. Besucher sollten sich Zeit zum Erkunden nehmen, da viele Läden ihre speziellen Produkte und Angebote zeigen.
Das Montreal Chinese Hospital, das 1999 eröffnet wurde, war die erste medizinische Einrichtung in Kanada, die speziell der chinesischen Gemeinschaft gewidmet war. Diese Institution zeigt, wie das Viertel über bloße Geschäfte hinaus zu einem Zentrum für Gemeinschaftsversorgung wurde.
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