Dartmouth, Stadtgemeinde in Halifax, Kanada
Dartmouth ist eine Siedlung am östlichen Ufer des Halifax Harbour in Kanada, die heute zur Gemeinde Halifax gehört. Die Gegend ist durch Hügel und flache Becken geprägt, in denen sich zahlreiche Wasserflächen bilden, und erstreckt sich bis zu den älteren Wald- und Küstenstreifen weiter östlich.
Die Besiedlung begann 1750 durch britische Kolonialbeamte, die auf Land der Mi'kmaq ein Dorf anlegten, um den Militärposten auf der westlichen Seite der Bucht zu stärken. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte wuchs die Ortschaft zur Industriestadt mit Werften und Fabriken, bevor sie 1996 in die erweiterte Stadt Halifax eingegliedert wurde.
Der Name verweist auf eine englische Hafenstadt in Devon und wurde von Gründern gewählt, die an maritimer Tradition interessiert waren. Heute zeigt sich diese Verbindung im Alltag weniger als die offene Nutzung des Uferwegs und der vielen Seen, wo Einwohner Kanus oder Kajaks direkt ins Wasser lassen.
Wer mit dem Auto anreist, überquert eine der beiden Brücken über den Hafen und findet Parkplätze nahe den Seeufern oder in den Wohngebieten. Fußgänger und Radfahrer können die schmalen Wege entlang der Uferlinie nutzen, besonders rund um die größeren Seen im Zentrum.
Der Macdonald-Damm und eine zweite Verbindung leiten Verkehr direkt über Inseln und Sandbänke, die früher die Bucht in natürliche Häfen teilten. Diese schmalen Brücken werden im Winter oft von eisigem Wind geprägt, der auf der offenen Wasserfläche nichts bremst.
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