Iglulik, Territoriale Inuit-Siedlung im Foxe-Becken, Nunavut
Igloolik ist eine Siedlung auf einer kleinen Insel nördlich des Polarkreises zwischen dem kanadischen Festland und der Insel Baffin in der Foxe-Bucht. Die Gemeinde liegt auf Tundra und wird von Meerwasser umgeben, was die Architektur und das Leben der etwa 1.700 Einwohner prägt.
Die Dorset-Kultur besiedelte diese Region vor etwa 4.000 Jahren und hinterließ archäologische Spuren, die bis heute ausgegraben werden. Die europäische Anwesenheit begann 1822, als britische Schiffe ankamen und die Kontakte mit dem Westen intensivierten.
Der Name Igloolik stammt aus der Inuktitut-Sprache und bedeutet "Ort der Häuser". Die Bewohner prägen bis heute das Bild der Siedlung durch ihre traditionellen Aktivitäten wie Jagd und Fischen, die den Rhythmus des Alltags bestimmen.
Die Anreise erfolgt hauptsächlich über den lokalen Flughafen, der die Gemeinde mit anderen Regionen verbindet und ganzjährig betrieben wird. Besucher sollten sich auf extreme Temperaturen vorbereiten: Im Sommer liegen die Werte um 15°C, während Winter bis -30°C erreichen können.
Die Gemeinde erlebt zwischen Dezember und Januar völlige Finsternis, gefolgt von durchgehend Tageslicht von Juni bis Juli. Diese extremen Lichtwechsel beeinflussen nicht nur den Alltag, sondern bestimmen auch Schlafmuster und soziale Aktivitäten das ganze Jahr über.
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