Lake Nipissing, Großer Süßwassersee in Nord-Ontario, Kanada
Der See erstreckt sich über 873 Quadratkilometer mit unregelmäßigen Ufern und zahlreichen Sandbänken, die durch seine durchschnittliche Tiefe von 4,5 Metern entstanden sind. Die flache Struktur prägt das Aussehen und das Verhalten des Gewässers.
Der französische Pelzhändler Étienne Brûlé traf 1610 auf den See, gefolgt von Jean Nicolet, der bis 1633 ein Handelshaus an seinen Ufern betrieb. Diese frühen europäischen Kontakte etablierten den See als wichtige Handelsroute.
Der Name stammt vom Ojibwe-Wort 'nibiinsing', das 'bei kleinem Wasser' bedeutet, während lokale indigene Gemeinschaften es Gichi-nibiinsing-zaaga'igan nennen. Diese Bezeichnungen spiegeln die lange Verbindung der Anishinaabe-Völker zu diesem Gewässer wider.
Das Gewässer beherbergt 44 Fischarten und hat spezifische Fangbestimmungen für Zander zwischen 40-45 Zentimetern sowie Limits für Hechte über 61 Zentimetern. Es ist ratsam, sich vor einem Besuch mit den aktuellen lokalen Angelverhältnissen vertraut zu machen.
Zwei vulkanische Röhren bilden die Manitou Islands und Callander Bay und verleihen dem See eine geologisch ungewöhnliche Struktur. Diese Formationen unterscheiden ihn deutlich von anderen Seen der Region.
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