Montreal Aquarium, Öffentliches Aquarium in Quebec, Kanada.
Das Montreal Aquarium war ein Aquarium in Quebec mit zwei Hauptgebäuden, in denen Pinguine, Meereslebewesen und verschiedene Wassertiere in kontrollierten Becken gezeigt wurden. Die Anlage verfügte über ein großes Auditorium mit etwa 900 Plätzen, in dem regelmäßig Aufführungen stattfanden.
Das Aquarium wurde 1967 zur Weltausstellung auf der St. Helen's Insel errichtet und zog für Jahrzehnte Besucher an. Nach seiner Schließung 1991 wurden die Ausstellungen auf das Biodome verlagert.
Das Aquarium wurde als Bildungszentrum konzipiert, wo Besucher durch interaktive Ausstellungen und geführte Touren marine Ökosysteme entdecken konnten. Die Einrichtung bot Schulgruppen und Familien Gelegenheiten, mehr über Meereslebewesen und ihren Schutz zu lernen.
Das Aquarium war während der Woche und am Wochenende an regelmäßigen Zeiten geöffnet, wobei Donnerstag und Freitag längere Öffnungszeiten bis abends anboten. Die verschiedenen Bereiche waren gut verteilt, was es leicht machte, die Ausstellungen gemütlich zu erkunden.
Ein Arbeiterstreik von 41 Tagen im Februar 1980 führte zum Tod von drei Delfinen durch mangelnde Pflege, was Montreal das Recht zum Halten von Meeressäugern dieser Art kostete. Dieses tragische Ereignis prägte die Geschichte des Ortes und beeinflusste zukünftige Standards für die Tierpflege.
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