Habitation de Québec, Archäologische Stätte im alten Quebec, Kanada
Die Habitation de Québec ist eine archäologische Stätte in der Altstadt von Québec mit erhaltenen Resten der ersten permanenten französischen Besiedlung. Die Ausgrabungen haben Holzstrukturen und Steinfundamente freigelegt, die nahe dem Sankt-Lorenz-Strom liegen und die ursprüngliche Siedlungsform zeigen.
Samuel de Champlain gründete 1608 diese Siedlung als Pelzhandelsstützpunkt und begann damit die französische Besiedlung Nordamerikas. In den 1620er Jahren expandierte die Habitation mit neuen Bauwerken wie einem Lagerhaus, Wohnquartieren und einer Kapelle.
Der Ort zeigt Spuren des täglichen Lebens der frühen Siedler, von ihren Mahlzeiten bis zu ihren Handelsbeziehungen mit den lokalen Bevölkerungsgruppen. Diese Funde ermöglichen einen direkten Blick auf die sozialen Strukturen und wirtschaftlichen Aktivitäten der ersten europäischen Bewohner.
Das Gelände kann das ganze Jahr über mit geführten Touren besucht werden, bei denen Besucher mehr über frühe Architektur und bei Ausgrabungen gefundene Gegenstände erfahren. Die Führungen bieten eine gute Möglichkeit, die Fundstücke im Kontext ihrer Ursprungsorte zu verstehen.
An der Stätte wurden winzige Gegenstände wie Knochen, Keramikscherben und Münzen gefunden, die ein detailliertes Bild der Kolonisten hinterlassen haben. Diese kleinen Funde sind oft aussagekräftiger als größere Strukturen und zeigen persönliche Gewohnheiten und Handelsverbindungen.
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