Westray-Mine, Kohlebergwerk in Plymouth, Nova Scotia, Kanada
Das Westray-Bergwerk war eine Kohlenmine in Plymouth, die sich unter die Erde erstreckte, um die Foord-Kohleflöz zu erreichen. Das Abbaugebiet nutzte mechanische und elektrische Systeme zum Fördern der Kohle aus den tiefen Erdschichten.
Die Mine begann im September 1991 ihren Betrieb und wurde durch eine katastrophale Methan- und Kohlenstaub-Explosion im Mai 1992 zerstört. Das Unglück forderte das Leben von sechsundzwanzig Bergleuten und veränderte danach die kanadische Arbeitsschutzgesetzgebung.
Im Gedenkpark in New Glasgow erinnern Granitmonumente an die Namen der Bergleute, die beim Unglück ums Leben kamen. Der Ort dient der Gemeinde als Raum, um dieser Tragödie Respekt zu erweisen.
Die Stätte ist heute versiegelt und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, um die Sicherheit zu gewährleisten. Besucher können das nahegelegene Gedenkpark in New Glasgow besuchen, um mehr über die Geschichte und die Opfer zu erfahren.
Das Unglück führte zur Verabschiedung von Gesetzen, die Unternehmen persönlich haftbar machen für Verletzungen der Arbeitssicherheit, die zum Tod von Arbeitnehmern führen. Diese Gesetzesänderung war ein Wendepunkt in der Art, wie Kanada mit Unternehmensverantwortung umgeht.
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