Martlet House, Universitätsgebäude mit schottischer Baronialarchitektur in Ville-Marie, Kanada.
Martlet House ist ein Universitätsgebäude mit schottischer Baronialarchitektur in Ville-Marie. Das Bauwerk weist aufwändige Steindetails, konische Dächer, Türmchen und Zinnen auf, die typisch für schottische Burgdesigns sind.
Das Gebäude wurde 1928 von Architekt David Jerome Spence erbaut und diente bis 2002 als kanadische Zentrale der Seagram Company. Die McGill University übernahm das Gebäude 2002 durch eine Spende und nutzt es seitdem für ihre Entwicklungs- und Alumni-Relations-Abteilung.
Das Gebäude zeigt Merkmale der schottischen Baronialarchitektur des 19. Jahrhunderts mit gotischen Elementen und festungsartigen Wohnmerkmalen. Diese Architekturelemente schaffen ein Erscheinungsbild, das an schottische Burgen erinnert und sich deutlich von den umgebenden Gebäuden unterscheidet.
Besucher können das Gebäude von außen sehen und seine architektonischen Merkmale bewundern, wenn sie die Gegend um Peel Street erkunden. Für einen genauen Blick auf die Steinarbeiten und Details ist es am besten, während des Tages vorbeizugehen, wenn die Fassade von natürlichem Licht beleuchtet wird.
Der Name Martlet House bezieht sich auf einen Vogel der Heraldik, der ursprünglich mehrere andere Gebäude in Montreal bezeichnete. Ein früheres Gebäude mit diesem Namen war eine Steinmansion, die 1925 in der De la Montagne Street erbaut wurde.
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