Rideau Skating Rink, Überdachte Eislaufbahn in Ottawa, Kanada
Die Rideau Skating Rink war eine Sporthalle in Ottawa mit einer L-förmigen Grundrissform und zwei separaten Eisflächen, eine zum Eislaufen und eine zum Curling. Die Konstruktion wurde von 42 Fuß hohen (etwa 13 Meter) Bögen gestützt, die sich über die Theodore Street erstreckten, mit Eingängen an der Theodore und Waller Street.
Die Halle öffnete am 1. Februar 1889 ihre Türen und wurde von Lord Stanley in einer formellen Eröffnungszeremonie eingeweiht, was sie zur Wegbereiterin für moderne Eishallen machte. Im November 1888, während des Baus, beschädigte ein Sturm das Dach teilweise, aber die Reparaturen wurden vor der Eröffnung abgeschlossen.
Diese Halle war Schauplatz des ersten dokumentierten organisierten Fraueneishockeyspiels am 8. März 1889 und markierte einen wichtigen Moment im kanadischen Sport. Das Ereignis zeigte, dass Eishockey damals auch für Frauen zugänglich wurde.
Der Zugang zur Halle war über zwei separate Eingänge möglich, was das Navigieren für Besucher mit unterschiedlichen Zielen erleichterte. Die beiden Eisbahnen waren deutlich voneinander getrennt gestaltet, sodass Skater und Curler jeweils ihre eigene Umgebung hatten.
Während der Bauphase im November 1888 wurde die Halle von einem Sturm stark beschädigt, wobei das Dach teilweise einstürzte. Trotz dieses Rückschlags gelang es den Bauherren, die Reparaturen schnell abzuschließen und die Eröffnung pünktlich durchzuführen.
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