Tunnel de la mort, Eisenbahnunterführung am Boulevard Saint-Joseph und Rue d'Iberville in Montreal, Kanada
Der Tunnel de la mort ist eine Kreuzung an der Saint-Joseph Boulevard und der Iberville Street in Montreal, wo mehrere Eisenbahnüberführungen und Betonwände die Sicht einschränken. Diese Barrieren schaffen an allen Ecken eine unübersichtliche Situation mit begrenzter Sichtlinie für Fahrer, die die Straße passieren.
Zwischen 1992 und 2002 ereigneten sich an diesem Ort über 250 schwere Unfälle, was zu Änderungen und Verbesserungen der Infrastruktur führte. Die hohe Anzahl dieser Vorfälle veranlasste die Behörden, verschiedene Sicherheitsmaßnahmen einzuführen, um die Bedingungen zu verbessern.
Montrealer Bewohner bezeichnen diese Kreuzung als Todestunnel wegen ihres Rufs als gefährlicher Ort mit vielen Verkehrsunfällen. Der Name spiegelt die alltägliche Wahrnehmung und Besorgnis wider, die Autofahrer beim Durchfahren dieser Stelle empfinden.
Fahrzeugführer sollten beachten, dass Linksabbiegungen an dieser Kreuzung verboten sind und Saint-Joseph Boulevard sich von sechs auf vier Spuren verengt. Die Straßen erfordern ständige Aufmerksamkeit, da die verringerte Kapazität zu Staus und Verwirrtheit führen kann, besonders zu Spitzenzeiten.
Die Canadian Pacific Railway verhindert die vollständige Entfernung von zwei verbleibenden Überführungen, obwohl Verkehrsbehörden einen Umbau planen. Diese Eisenbahninfrastruktur bleibt ein Hindernis für umfassendere Verbesserungen und sicherere Bedingungen an dieser bekannten problematischen Kreuzung.
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