Édifice Ernest-Cormier, Neoklassizistisches Gerichtsgebäude in Alt-Montreal, Kanada
Das Édifice Ernest-Cormier steht in der Altstadt von Montreal an der Rue Notre-Dame und zeigt klassische neoklassizistische Merkmale mit symmetrischen Steinfassaden und vier Geschossen. Das Gebäude beherbergt heute das Berufungsgericht von Quebec und dient als aktives Justizzentrum.
Das Gebäude wurde zwischen 1922 und 1926 nach Plänen des Architekten Ernest Cormier erbaut, der seine Ausbildung in Paris abgeschlossen hatte. Sein Entwurf brachte französische Designprinzipien nach Montreal und prägte die lokale Justizarchitektur seiner Zeit.
Das Gebäude zeigt die Entwicklung der Rechtsinstitutionen Montreals und den Einfluss französischer Architekturausbildung auf kanadische Bauwerke.
Der Zugang zum Gebäude erfolgt über mehrere öffentliche Verkehrslinien und ist auch vom U-Bahn-Terminal in der Nähe erreichbar. Besucher sollten sich bewusst sein, dass es sich um ein funktionierendes Justizzentrum handelt und daher die üblichen Sicherheitsregeln gelten.
Das Gebäude erhielt seinen Namen 1980 zu Ehren des Architekten Ernest Cormier, dessen Werk lange Zeit weniger bekannt war als das anderer seiner zeitgenössischen Kollegen. Die Umbenennung half, seinen Beitrag zur Architekturgeschichte von Montreal wiederzuentdecken.
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