Oil Museum of Canada, Historisches Museum in Oil Springs, Kanada
Das Oil Museum of Canada wurde im Juli 1960 in einem von Forbes & Rutherford aus Sarnia entworfenen Gebäude eröffnet, auf dem Gelände, auf dem James Miller Williams 1858 den ersten kommerziellen Ölbohrbrunnen Nordamerikas niederbrachte. Drinnen sind Geräte der Erdölindustrie, historische Fotografien und geologische Schauen zu sehen; draußen stehen kanadische Bohrtürme, ein Ölwagen aus dem 19. Jahrhundert, Originalgebäude aus der Boomzeit und eine Vorführung des Jerker-Line-Pumpsystems.
Die erste kommerzielle Ölquelle Nordamerikas wurde 1858 hier gegründet und markierte den Beginn der modernen Erdölindustrie. Von diesem Punkt an entwickelten sich die Fördertechniken rasant und veränderten die Wirtschaft der Region grundlegend.
Das Museum bewahrt die Andenken der „foreign drillers“ aus Oil Springs und Petrolia, die weltweit nach Öl suchten; seine Website bietet eine virtuelle Ausstellung über die frühen Persönlichkeiten der Ölförderung. Draußen stehen Originalgebäude aus der Boomzeit.
Das Museum steht auf dem Gelände des Williams-Bohrlochs von 1858 in Oil Springs. Das Hauptgebäude beherbergt die Innenausstellung, das Außengelände die Freiluftstücke: Bohranlagen, einen Ölwagen aus dem 19. Jahrhundert, Bauten aus der Boomzeit und eine Vorführung des Jerker-Line-Pumpsystems. 2021 bis 2022 wurde das Gebäude renoviert, im Mai 2022 erfolgte die Wiedereröffnung.
Das Ölfeld vor Ort ist das älteste noch in Betrieb befindliche in Nordamerika und verwendet teilweise noch Originalausrüstung aus dem 19. Jahrhundert. Diese funktionierenden Pumpen und Strukturen zeigen, wie die Produktion damals aussah und funktionierte.
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