Zentralafrikanische Republik, Binnenland in Zentralafrika.
Die Zentralafrikanische Republik ist ein Binnenstaat in Zentralafrika, dessen Gebiet sich über 622.984 Quadratkilometer zwischen Tschad, Sudan, der Demokratischen Republik Kongo und Kamerun erstreckt. Das Land umfasst Savannen, tropische Regenwälder und ausgedehnte Ebenen, wobei der Ubangi-Fluss die Südgrenze bildet und mehrere Wasserwege das Innere durchziehen.
Nach der Unabhängigkeit von Frankreich im Jahr 1960 durchlief das Land zahlreiche politische Umwälzungen mit mehreren Staatsstreichen in den folgenden Jahrzehnten. Bewaffnete Konflikte haben seit 2004 verschiedene Regionen gestört, während internationale Friedenstruppen ab 2013 zur Unterstützung der Stabilisierung eingesetzt wurden.
Über 80 ethnische Gruppen bewohnen das Land und pflegen unterschiedliche Sprachen sowie eigene Traditionen, wobei die Gbaya, Banda und Mandjia die größten Bevölkerungsgruppen bilden. Musik und mündlich überlieferte Erzählungen spielen in vielen Gesellschaften eine zentrale Rolle bei der Weitergabe von Geschichte und sozialen Werten über Generationen hinweg.
Bangui dient als Hauptstadt und wichtigster Einreisepunkt, erreichbar über den internationalen Flughafen Bangui M'Poko mit Verbindungen zu mehreren afrikanischen und französischen Städten. Die Sicherheitslage variiert erheblich in verschiedenen Regionen, weshalb vor der Planung von Besuchen aktuelle Reisehinweise eingeholt werden sollten.
Der Dzanga-Sangha-Nationalpark enthält Waldlichtungen, wo sich regelmäßig Hunderte von Waldelefanten versammeln, um an mineralreiche Quellen zu gelangen, was ein außergewöhnliches Naturschauspiel bietet. Diese Zusammenkünfte ermöglichen es Forschern, das Verhalten von Elefanten in einer relativ zugänglichen Umgebung zu studieren.
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