Bangui, Hauptstadt am Ubangi-Fluss, Zentralafrikanische Republik
Bangui ist die Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik und liegt am Nordufer des Ubangi-Flusses nahe der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo. Die Stadt gliedert sich in acht Bezirke mit insgesamt 205 Vierteln und erstreckt sich durch eine Landschaft tropischer Savanne.
Die französischen Kolonialverwalter Michel Dolisie und Alfred Uzac gründeten den Ort im Jahr 1889 als Verwaltungsstützpunkt. Der Posten entwickelte sich zum Knotenpunkt der französischen Aktivitäten in der Region und wurde später zum Regierungssitz.
Das Boganda-Museum zeigt Gegenstände aus der Region wie Musikinstrumente, Waffen, Modelle von Dörfern, Werkzeuge für die Jagd und zeremonielle Objekte der umliegenden Gemeinden. Diese Sammlung gibt Einblicke in die Handwerkskunst und den Alltag der Menschen, die seit Jahrhunderten in dieser Gegend leben.
Der Hafen mit seiner 400 Meter langen Kaianlage ist Umschlagplatz für Diamanten, Baumwolle, Holz und Kaffee und verbindet das Zentrum mit einem 1.800 Kilometer langen Transportsystem bis Pointe-Noire. Bei einem Besuch lohnt es sich, früh aufzubrechen und ausreichend Trinkwasser mitzunehmen, da das Klima heiß und feucht ist.
Archäologen haben rund um die Stadt 26 Fundstätten aus der Eisenzeit entdeckt, was auf fortgeschrittene Siedlungen mit Metallverarbeitung lange vor der europäischen Ankunft hindeutet. Diese Entdeckungen verändern das Verständnis der frühen Besiedlung dieser Region.
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