Lugano, Universitätsstadt im italienischsprachigen Tessin, Schweiz
Lugano ist eine Stadt im italienischsprachigen Kanton Tessin am nördlichen Ufer des gleichnamigen Sees, wo steile Berghänge direkt ans Wasser stoßen. Palmengesäumte Promenaden führen entlang der Bucht, während enge Gassen durch die Altstadt mit ihren pastellfarbenen Häusern und Arkaden führen.
Die Siedlung wuchs im Mittelalter als Handelsposten zwischen den Alpen und der Lombardei, während sie später im 19. Jahrhundert zu einem bedeutenden Bankenzentrum wurde. Architekten aus Mailand und Como prägten das Stadtbild während des wirtschaftlichen Aufschwungs in dieser Zeit.
Die Piazza della Riforma bildet das Zentrum des städtischen Lebens, wo sich Einheimische in den Cafés treffen und abends oft Konzerte oder Märkte stattfinden. An Sonnentagen füllen sich die Tische unter den bunten Sonnenschirmen, während Straßenmusiker für eine südländische Stimmung sorgen.
Viele Museen und Sehenswürdigkeiten schließen montags, daher sollte man seinen Besuch entsprechend planen. Die meisten Geschäfte und Restaurants befinden sich in fußläufiger Entfernung vom Seeufer, sodass sich die Stadt gut zu Fuß erkunden lässt.
An den sonnigen Hängen oberhalb der Stadt wachsen Olivenbäume, die zu den nördlichsten Vorkommen dieser mediterranen Pflanze in Europa zählen. Einige dieser Haine sind mehrere hundert Jahre alt und produzieren bis heute kleine Mengen an Olivenöl.
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