Piz Fess, Berggipfel in den Lepontinischen Alpen, Graubünden, Schweiz
Piz Fess ist ein Berg in den Lepontinischen Alpen, der sich 2.874 Meter hoch zwischen den Tälern Val Lumnezia und Safiental in Ostalpen erhebt. Das Massiv zeichnet sich durch zwei charakteristische Gipfel aus, die durch einen scharfkantigen Grat voneinander getrennt sind.
Der Berg wurde erstmals am 10. August 1895 von Karl Viescher, Wieland Wieland und J. Christoffel bestiegen, nachdem er lange als unbekannt geblieben war. Diese Erstbesteigung markierte den Anfang der Erkundung dieses Gipfels durch Bergsteiger.
Der Name Piz Fess stammt aus der Rätoromanischen Sprache, die in Graubünden gesprochen wird, und zeigt die enge Verbindung der Bergwelt mit der lokalen Kultur. Wanderer begegnen unterwegs häufig den traditionellen Alpwirtschaftspraktiken, die in dieser Region seit Jahrhunderten gepflegt werden.
Die Route zum Gipfel startet von Tenna aus und verläuft über mehrere Wege durch alpines Gelände, wobei Erfahrung in Bergwanderungen empfohlen ist. Gutes Schuhwerk und Orientierungsfähigkeit sind wichtig, da die Wege teilweise unmarkiert sind und das Wetter schnell umschlagen kann.
Das Massiv trägt zwei Namen für seine Gipfel: Guter Fess und Böser Fess, deren gegensätzliche Bezeichnungen aus lokaler Folklore stammen. Der höhere Böser Fess ragt 6 Meter über seinen Begleiter hinaus und wird von Bergsteigern oft übersehen.
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