Brig-Glis, Geschützte Erbgemeinde im Wallis, Schweiz
Brig-Glis ist eine Gemeinde im Wallis, die sich am Fuß des Simplonpasses auf 691 Metern Höhe befindet und als wichtiger Verkehrsknotenpunkt fungiert. Der Ort verbindet Schweizer und internationale Eisenbahnlinien und besitzt ein autofreies Zentrum mit Geschäften und Restaurants.
Der Bau des Stockalperpalastes zwischen 1651 und 1671 machte Brig-Glis zu einem bedeutenden Handelszentrum entlang der alpinen Handelsrouten. Dieser Palast spiegelt die wirtschaftliche Kraft wider, die der Region durch den Warenverkehr über die Berge verliehen wurde.
Die deutschsprachige Bevölkerung hat durch die Nähe zu Italien eine Offenheit für südliche Einflüsse entwickelt, die man in Restaurants und Läden spürt. Diese grenzüberschreitende Verbindung zeigt sich im Alltag durch Besucherströme aus dem Süden und eine lebendige Nachbarschaftskultur.
Besucher finden direkte Zugverbindungen zu Mailand, Paris und deutschen Städten, die es einfach machen, an- und weiterzureisen. Das autofreie Zentrum mit seinen Geschäften und Restaurants ist leicht zu Fuß erreichbar und lädt zum Verweilen ein.
Die Gemeinde erhielt 2008 die Auszeichnung Alpine Town of the Year für ihre Fortschritte bei nachhaltiger Bergentwicklung und Umweltschutz. Dieses Engagement zeigt sich heute in einem durchdachten Ansatz zum Schutz der alpinen Umgebung.
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