Monte Basòdino, Alpengipfel in Tessin, Schweiz
Basòdino ist ein Alpengipfel mit einer Höhe von 3.272 Metern und der höchste Berggipfel in der Schweizer Region Tessin innerhalb der Lepontinischen Alpen. Das Gebiet wird durch Gletscher geprägt und bietet Wanderwege verschiedener Schwierigkeitsgrade.
Der Berg entstieg in seiner heutigen Form während der letzten Eiszeit und wurde von Bergsteigern zunächst um die Mitte des 19. Jahrhunderts erforscht. Die Gletscher bedeckten damals eine viel größere Fläche als heute.
Der Berg wird von Bergsteigern aus der Region geschätzt und ist über verschiedene markierte Wege erreichbar, die Schweizer Wanderrouten mit italienischen Alpenpfaden verbinden. Die lokalen Gemeinden nutzen diese Verbindungen, um ihre Bergtraditionen lebendig zu halten.
Der Berg ist während der wärmeren Monate am leichtesten zu erreichen, wenn die Schneedecke minimal ist und Wanderwege gut begehbar sind. Die San Carlo-Robiei-Seilbahn bietet einen guten Startpunkt für Touren auf die höheren Lagen.
Die Basòdino-Gletscher sind seit dem 19. Jahrhundert um etwa 1.400 Meter geworden und zerfielen 2008 in zwei getrennte Eismassen. Dieses Ereignis zeigt deutlich, wie sehr der Klimawandel die Berglandschaft verändert.
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