Monte San Giorgio, UNESCO-Bergstandort an der Italien-Schweiz-Grenze, Tessin.
Monte San Giorgio erhebt sich 1.097 Meter über den Lugano-See und hat eine charakteristische pyramidenförmige Form mit einem steilen Nordhang und sanfter nach Süden abfallenden Seiten. Der Berg ist ein UNESCO-Welterbe und bekannt für seine außergewöhnlichen Fossilienvorkommen aus der Mittleren Trias, die in einem Museum vor Ort ausgestellt sind.
Der Berg bewahrt umfangreiche Fossilienvorkommen aus dem Mittleren Trias und offenbarte erste wichtige Funde bereits im Jahr 1847, wobei die systematische Erforschung ab 1924 unter Bernhard Peyer begann. Diese Grabungen machten den Berg zu einem international bedeutenden Ort für die Paläontologie und zum UNESCO-Welterbe.
Der Berg war seit der Antike ein wichtiger Ort für Menschen, die hier lebten und arbeiteten. Die Spuren dieser Besiedlung kann man heute noch in den Überresten sehen, die zeigen, wie die Gegend über Jahrtausende hinweg genutzt wurde.
Der Berg ist über markierte Wanderwege erreichbar, die verschiedene Schwierigkeitsgrade bieten und durch unterschiedliche geologische Schichten führen. Ein Museum am Fuß zeigt die wichtigsten Fossilienfunde und hilft Besuchern, die Geologie während des Aufstiegs besser zu verstehen.
An der Gipfelkapelle gibt es ein ungewöhnliches Zahlungssystem, bei dem Besucher Erfrischungen durch ein in die Wand eingebautes Metallrohr kaufen können. Dieses eigenwillige Arrangement funktioniert seit vielen Jahren und ist bei Wanderern bekannt.
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