Nadelhorn, Alpengipfel in den Penninischen Alpen, Schweiz.
Der Nadelhorn ist ein Berggipfel in den Walliser Alpen mit einer Höhe von etwa 4.327 Metern und besitzt drei Grate, die an einer scharfen Spitze zusammentreffen. Die Bergkette zeigt eine stark zerklüftete Felsstruktur mit diesem charakteristischen Loch in der Nähe des Gipfelbereichs.
Die erste Besteigung erfolgte am 16. September 1858 durch vier erfahrene Bergsteiger aus der Region. Dieser Aufstieg markierte die Erschließung eines der anspruchsvollen Gipfel in den Walliser Alpen während der Epoche des modernen Alpinismus.
Der Name verweist auf ein ovales Loch in der Nähe des Gipfels, das man vom Festijoch aus sieht, wenn man den Dom erklimmt. Dieses Merkmal ist Hirten und Bergsteigern seit langem bekannt und prägt die Identität des Berges.
Die Wege zum Gipfel erfordern Kletterausrüstung und gute physische Vorbereitung sowie Zeit zur Akklimatisierung in dieser Höhenlage. Im Winter können Routen über die Bordier-Hütte für Skitourengeher zugänglich sein, während Sommertouren technisches Geschick und Erfahrung im Felsen voraussetzen.
Durch die natürliche Öffnung in der Felsstruktur dringt an bestimmten Tagen des Jahres Sonnenlicht und erzeugt ein faszinierendes optisches Phänomen. Dieses Merkmal macht den Berg zu einem besonderen Beobachtungspunkt für diejenigen, die zur richtigen Zeit dort oben sind.
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