Täschhorn, Berggipfel in Wallis, Schweiz
Das Täschhorn ist ein Gipfel in den Walliser Alpen der Schweiz, der auf 4.491 Meter aufsteigt und drei steile Felsflanken mit unterschiedlichen Ausrichtungen besitzt. Die drei Seiten des Berges überblicken die Täler von Saas Fee, Täsch und Täschalp sowie die sie umgebenden Gletscher.
Die Erstbesteigung des Täschhorns fand am 30. Juli 1862 statt, als John Llewelyn Davies mit J.W. Hayward und drei Führern über die Kin-Flanke den Gipfel erreichte. Diese Besteigung fiel in die Blütezeit des Alpinismus, als viele der großen Walliser Gipfel zum ersten Mal bestiegen wurden.
Das Täschhorn gilt unter Bergsteigern als eine der anspruchsvollsten Touren im Wallis, da seine Felsen kaum Raum für Fehler lassen. Wer den Gipfel erreicht, hat in der Regel jahrelange Erfahrung in der Hochtour mitgebracht.
Die meisten Bergsteiger starten von Saas Fee oder Täsch aus, wo sich am Talgrund Parkmöglichkeiten befinden. Der Aufstieg erfordert durchgehende Kletterei mit Seilsicherung, weshalb ausreichend technische Ausrüstung unbedingt mitgeführt werden muss.
Das Täschhorn ist trotz seiner Höhe von über 4.000 Metern vor allem für die Qualität seiner Felskletterpartien bekannt und nicht für seine Gletscher. Diese Besonderheit macht es zu einem der wenigen Hochgipfel der Region, bei dem das Klettern wichtiger ist als das Gehen auf Schnee oder Eis.
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