Lago di Poschiavo, See in der Schweiz
Lago di Poschiavo ist ein großes Stausee im Tal von Poschiavo in der Schweizer Region Graubünden. Der See erstreckt sich etwa zweieinhalb Kilometer lang, mit Dörfern wie Le Prese und Miralago an den Enden und wird von sanften Berghängen umrahmt, die sich zum Wasser hinabsenken.
Die Fischerei am See reicht zurück bis zum Jahr 1010, als ein nahegelegenes Kloster Fischrechte erhielt. Im 13. Jahrhundert gingen diese Rechte an das Haus Matsch über, und die Fischerei blieb ein wichtiger Teil des lokalen Lebens. Der See wurde zwischen 1904 und 1907 durch einen Damm bei Miralago in ein Stausee umgewandelt, um Wasser für die Stromerzeugung zu speichern.
Der See ist in der lokalen Gemeinschaft tief verwurzelt, wo Generationen von Bewohnern ihn zur Erholung und zum Angeln nutzen. Die umliegenden Dörfer wie Le Prese zeigen traditionelle Lebensweise, und man sieht regelmäßig Menschen, die spazieren, fischen oder am Wasser sitzen und die Ruhe genießen.
Man kann den See mit dem Zug über die Bernina-Bahn erreichen, die entlang des westlichen Ufers verläuft und an Le Prese und Miralago hält. Parkplätze sind in der Nähe vorhanden, und ein schmaler Weg führt um das ganze Ufer, wobei es auf der steilen östlichen Seite auch Tunnel gibt, um verschiedene Spots zu erreichen.
Die Bernina-Bahn windet sich entlang des Sees mit steilen Kurven und bietet Bahnfahrern Ausblicke direkt auf das Wasser. Es gibt Pläne für ein ehrgeiziges Pumpspeicher-Projekt, das diesen See mit dem höher gelegenen Lago Bianco verbinden würde, was die Energiespeicherung in der Region transformieren könnte.
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