CERN, Kernforschungsinstitut in Saint-Genis-Pouilly, Schweiz und Frankreich
Die Europäische Organisation für Kernforschung betreibt diesen Komplex aus Laboren, Büros und unterirdischen Anlagen direkt an der Grenze zwischen der Schweiz und Frankreich. Der größte Teil der Geräte liegt in einem 27 Kilometer langen kreisförmigen Tunnel, der sich tief unter der Erdoberfläche erstreckt.
Im Jahr 1954 gründeten zwölf Länder das Labor, um gemeinsam die grundlegenden Eigenschaften der Materie zu erforschen. In den folgenden Jahrzehnten erweiterten neue Mitglieder die Organisation und größere Beschleuniger ersetzten die älteren Anlagen.
Forscher aus allen Regionen der Welt bewegen sich hier durch die Gänge, unterhalten sich in verschiedenen Sprachen und diskutieren Experimente über die kleinsten Bausteine der Materie. In den Konferenzräumen und Cafeterias sieht man jeden Tag, wie internationale Teams zusammenarbeiten und Ideen austauschen.
Besucher können an organisierten Führungen teilnehmen, die Einblicke in die Forschungsarbeiten geben, wobei eine vorherige Reservierung erforderlich ist. Die Ausstellungen und Informationszentren sind leichter zugänglich und zeigen Modelle sowie interaktive Displays.
Ein Forscher entwickelte hier Ende der 1980er-Jahre das System, das später zum World Wide Web wurde und die Art veränderte wie Menschen überall Informationen teilen. Die Erfindung entstand aus der praktischen Notwendigkeit heraus, wissenschaftliche Daten zwischen verschiedenen Computern auszutauschen.
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