Nyon, Verwaltungsbezirk in Waadt, Schweiz
Nyon ist eine Stadt am Ufer des Genfersees im westlichen Teil der Schweiz, eingebettet zwischen sanften Hügeln und dem klaren Wasser des Sees. Die Altstadt erstreckt sich auf einem kleinen Hügel über dem Hafen, mit engen Gassen, einem zylindrischen Schlossturm und offenen Plätzen, die von pastellfarbenen Fassaden umgeben sind.
Die Römer gründeten hier im ersten Jahrhundert vor Christus eine Kolonie namens Noviodunum, die später zu einem wichtigen Handelsposten entlang der Route zwischen den Alpen und Gallien wurde. Im Mittelalter gehörte die Siedlung den Herzögen von Savoyen, bevor sie im 16. Jahrhundert unter die Herrschaft von Bern fiel.
Die Stadt ist nach dem römischen Noviodunum benannt, und ihre Lage am Seeufer prägt den Alltag der Menschen, die hier wohnen oder zu Besuch sind. Fischer verkaufen ihren Fang direkt am Hafen, während die Marktstände auf dem Hauptplatz regionale Produkte wie Käse und Wein aus den umliegenden Hügeln anbieten.
Ein Besuch lässt sich gut mit einem Spaziergang entlang der Uferpromenade beginnen, die einen weiten Blick über das Wasser und die Berge in der Ferne bietet. Die Altstadt ist kompakt und lässt sich leicht zu Fuß erkunden, wobei man bequeme Schuhe für die Kopfsteinpflastergassen tragen sollte.
Unter dem Schlosshof liegen Reste römischer Mauern, die zum Teil noch sichtbar sind und zeigen, wie sich die antike Siedlung über die Jahrhunderte hinweg verändert hat. Der Turm des Schlosses diente einst als Gefängnis und beherbergt heute ein kleines historisches Museum mit Fundstücken aus der Umgebung.
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