Meiringen, Verwaltungsbezirk in Interlaken-Oberhasli, Schweiz.
Meiringen liegt an der Kreuzung von Bergpässen im östlichen Berner Oberland und verbindet mehrere Täler miteinander. Der Ort wird von umgebenden Siedlungen wie Balm und Brünigen geprägt und bildet ein klassisches Alpental-Verwaltungszentrum.
Der Ort wurde erstmals 1234 unter dem Namen Magiringin erwähnt und wuchs dank seiner strategischen Lage an Bergpass-Routen zu einem regionalen Handelszentrum heran. Diese wichtige Verkehrsposition prägte die Entwicklung über Jahrhunderte.
Die reformierte Kirche St. Michael prägt das Ortsbild und zeigt die religiösen Traditionen der Region, die über Jahrhunderte die Gemeinschaft geprägt haben. Der Ort hat sich dabei als wichtiges Zentrum religiöser und sozialer Aktivitäten entwickelt.
Die Eisenbahnlinie Meiringen-Interlaken Ost verbindet das Tal direkt mit Schweizer Großstädten und wurde 2024 wieder in Betrieb genommen. Mit Anschlüssen zu mehreren Zuglinien lässt sich das Gebiet leicht erreichen und verlassen.
Das Wappentier der Gemeinde ist ein schwarzer Adler auf gelbem Grund, ein Symbol mit Wurzeln in der mittelalterlichen Reichsherrschaft. Diese Symbolik verbindet das kleine Alpental bis heute mit der größeren europäischen Geschichte.
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