Reformierte Kirche mit Nebenbauten, Protestantisches Kirchengebäude in Meiringen, Schweiz.
Die reformierte Kirche in Meiringen ist ein Komplex aus dem Hauptgebäude, Nebenbauten und einem freistehenden Turm aus lokaler Steinherstellung mit spätromanischem Charakter. Die verschiedenen Teile bilden zusammen ein Ensembles, das die religiöse und bauliche Geschichte der Region zeigt.
Die Kirche wurde ursprünglich dem heiligen Michael geweiht und stammt aus dem 15. Jahrhundert, erfuhr aber im Jahr 1683 umfangreiche bauliche Veränderungen unter der Leitung von Abraham Dünz dem Älteren. Diese Umgestaltung prägte das Aussehen des Gebäudes, das wir heute sehen.
Die Kirche war lange Zeit der Mittelpunkt des Dorflebens und prägt bis heute das Bild von Meiringen. Sie zeigt, wie die Protestanten ihre Häuser der Andacht gestalteten und welche Bedeutung solche Gebäude für die Gemeinde hatten.
Die Kirche befindet sich in zentraler Lage und ist regelmäßig zugänglich, besonders wenn religiöse Gottesdienste stattfinden. Es lohnt sich, vorher nachzufragen, wenn man die Innenräume besichtigen möchte, um einen guten Besuchszeitpunkt zu finden.
Die Kirche beherbergt die Zeughauskapelle, eine separate Kapelle aus dem Jahr 1486, die 1933 erneuert wurde, aber ihren ursprünglichen Charakter bewahrte. Diese kleinere Kapelle zeigt, wie verschiedene Teile des Komplexes auf unterschiedliche Zwecke abgestimmt waren.
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